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Verbessertes Verkehrsmanagement durch Einbeziehung von Fahrzeugdaten

Die straßenseitige C-ITS-Infrastruktur soll künftig Daten aus Fahrzeugen erfassen und in die Verkehrsrechnerzentrale übertragen. Dabei geht es ausschließlich um sicherheitsrelevante Informationen über Ereignisse auf der Straße, über ihre Aus­lastung sowie um Störungen im Verkehrsfluss. Bislang kann sich das Verkehrs­manage­ment nur bedingt auf fahrzeugbasierte Daten stützen. Denn sie liegen oft gar nicht oder nur in einem unzureichenden Umfang vor.

Daten über die Verkehrsbelastung lassen sich aktuell nur mithilfe eigens in­stal­lier­ter Messstationen (z. B. stationäre Sensorik) erheben. Allerdings steht die dazu erforderliche Infrastruktur nicht für das gesamte Straßennetz zur Verfügung. Viele ereignisorientierte Informationen werden überhaupt nicht erfasst.

Die Einbeziehung von Fahrzeugdaten in das Verkehrsmanagement zahlt sich mehrfach aus:

  • Stauvermeidung durch optimierte Strecken- und Netzbeeinflussung
  • Verbesserung des Störfallmanagements
  • Zugang zu Fahrzeugdaten unabhängig von kommerziellen Anbietern durch direkte Datenerfassung an der Straße und damit Einstieg in eine neue „Kern­technologie“ im Verkehrsmanagement
  • Verbreitung von C-ITS-Technologie, um diese für weitere Anwendungen nutzbar zu machen.